ZWEIFELSFÄLLE
Zürichdeutsch können wir ja alle. Denken wir wenigstens. Wenns aber um die Feinheiten geht, um Sprachveränderungen, um vertrackte unregelmässige Formen – dann hilft diese Publikation.
Die Veröffentlichung richtet sich an Spracherwerber, an Leute, die im Zweifel gerne nachschlagen, und selbstverständlich an alle Zürichdeutsch-Fans.
Das Buch enthält nicht nur viele Verbformen, Anwendungshinweise etwa für Zeitformen, Zweifelsfälle und Abweichungen im Gebrauch, hin und wieder Kritik (z. B. am s-Plural), sondern auch historische Sprachentwicklungen, selbst Empfehlungen, wem man Du oder Sie sagen soll – eine Schwierigkeit für Fremdsprachige, die den Unterschied in ihrer Sprache nicht kennen.
Aufgelockert ist der Band mit über 30 farbigen Sprachkarten nach dem «Sprachatlas der deutschen Schweiz». Unzählige Erscheinungen sind in Kästchen gefasst, um das Memorieren zu erleichtern. Ein Register erschliesst den Inhalt. Der Band erscheint in sechster Auflage.
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nöd-nid-gränze
nid gilt als äigehäit vo de wintertuurer; de ganz kantoon susch säit nöd/nüd. Äigetli müest me s umgcheert säge: di ganz Schwiiz säit nid, blos de gröösser täil vom kantoon Züri säit nöd, dezueane di süüdliche Tuurgauer, d Sanggaler und d Appezäler bis an Rii ane und d Glaarner. En wintertuurer schpruch, wo me nöd ggnöier mues erchlèère; me mèrkt wèr ggmäint isch: Wèr niid säit, isch gschiid, wèr nööd säit, isch blööd.
2024, 283 siite | einen Ausschnitt lesen |
ISBN 978-3-908105-72-5 | jetzt zu Fr. 40.00 bestellen |